Tille Ganz
Filmemacherin und Medienpädagogin
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IHR PERSÖNLICHES PORTRAIT

Hier ist alles möglich. Für ein persönliches Portrait
...komme ich zu Ihnen nach Hause
...wir schauen uns Ihre alten Fotos und Filmaufnahmen an
...wir fahren gemeinsam zu Erinnerungsorten
...wir besuchen Verwandte, Bekannte und FreundInnen
...ich liebe auch Hunde, Katzen, Fische und Pferde
...Sie feiern ein Familienfest, Berufs- oder Firmenjubiläum
...Sie lesen aus Ihren Tagebuchaufzeichnungen
...Sie erzählen von Ihren Vorlieben und Hobbys ...und und und.......
Außerdem "portraitiere" ich auch Kindergärten, Schulklassen, Vereine, Firmen, Dörfer, Landschaften etc.

Auch von meinem "Traumberuf" muß ich leben können. Der Preis richtet sich nach Länge und Aufwand.
Zum Beispiel wären Sie bei einem 45 minütigen Portrait, das in wochenlanger Dreh- und Schnittarbeit entsteht, mit bis zu 3000 € dabei. Aber auch 5 minütige VideoGrüße zu besonderen Ereignissen oder Anlässen für ca. 300 € sind denkbar, u.v.a.m.

FILME

Die folgenden Filme können Sie für 20 € als DVD erwerben:

Die Malerin und Grafikerin Gertrude Sandmann (1893 - 1981)
Dokumentation der Einweihung eines Gedenksteines

Gertrude Sandmann lebte und wirkte von 1945 bis zu ihrem Tod in Berlin-Schöneberg.
Ein Teil ihres umfangreichen Werkes wurde in den letzten Jahren wieder durch drei Ausstellungen in Potsdam, Berlin-Schöneberg und Leipzig einer größeren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Sie engagierte sich in lesbischen Initiativen der Siebziger Jahre, u.a. in der Lesbengruppe L74, für deren Zeitung UKZ sie das Titelblatt „Die Liebenden“ gestaltete.

58 Min, 2016

Kitty Kruse, Gründerin des Lesbenmagazins L74 (1904 -1999)

Kitty Kuse lebte auf der „Roten Insel“ in Schöneberg und gründete 1974 die L74, die erste Lesbengruppe für ältere Frauen in Deutschland. Auch das Berliner Lesbenmagazin UKZ (Unsere kleine Zeitung) wurde von ihr gegründet. Sie gehörte zum Freundinnenkreis der jüdischen Malerin Gertrude Sandmann und trug gemeinsam mit diesem zum Überleben von Gertrude Sandmann während der faschistischen Diktatur und nach dem 2. Weltkrieg bei. Kitty Kuse brachte das Kunststück fertig, mit dem Strom zu schwimmen und doch gegen den Strich zu leben.

45 Min, 1985 - 1994

"Ich wollte immer nur schreiben."
Die Schriftstellerin Elfriede Brüning (1910 - 2014) erzählt und liest
Mitarbeit: Christel Wankel und Anne Richter

Ein Jahrhundert deutscher Geschichte wird lebendig. Elfriede Brüning erzählt von Kindheit und Jugend, den Entbehrungen im 1. Weltkrieg, ihrer Ausbildung zur Journalistin. 1930 trat sie in die KPD ein und wurde 1932 Mitglied im "Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller" (u. a. mit Johannes R. Becher, Berthold Brecht, Anna Seghers). Während der Naziherrschaft wurde sie aktiv im kommunistischen Widerstand, von der Gestapo verhaftet und erhielt 2 Jahre Gefängnis. In der DDR wurde sie mit ihren Romanen und Erzählungen zu Frauenproblemen in der Gesellschaft zur viel gelesenen Schriftstellerin mit hohen Auflagen. Elfriede Brüning schrieb nach der Wende weiter, immer am Nerv der Zeit, bis ins hohe Alter.

70 Min, 2003 - 2005

"Malerei - mein Leben"
Portrait der Berliner Malerin Rita Preuss
Mitarbeit: Brigitte Hammer

Der Entstehungsprozess des 'letzten großen Bildes' der 80jährigen realistischen Malerin Rita Preuss wird ebenso begleitet, wie Ausflüge in die Anfänge ihrer künstlerischen Laufbahn, ihrer Mosaikgestaltung in der Kunst am Bau, der Zeichnung eines Portraits von Heidi Hetzer, der dramatischen Geschichte in der ersten Begegnung mit ihrem zukünftigen Mann etc.

62 Min, 2004

"Dass zum Alter hin das Glück sich verstärken kann, ist unglaublich..."
Portrait der Bildhauerin und Malerin Doli Hilbert
Mitarbeit: Anne Richter

In dem Portraitfilm über die Bildhauerin und Malerin Doli Hilbert begleitet die Kamera die Künstlerin beim Malen eines Bildes vom ersten Pinselstrich bis zur Vollendung. In den Pausen und Zwischenzeiten erzählt Doli Hilbert unter anderem wie sie zur Kunst gekommen ist, ihre Auffassung von Kunst und Anekdoten aus ihrem künstlerischen Leben.

58 Min, 2004
"... ewig kann der Lenz nicht fächeln..."
Portrait der Berliner Architektin Hilde Weström

Die Architektin Hilde Weström gehört zu den Frauen, die nach dem 2. Weltkrieg maßgeblich am Wiederaufbau Berlins beteiligt waren. Sie entwickelte verschiedene Normen, die den sozialen Wohnungsbau prägten und gewann mehrere Wettbewerbe für öffentliche Bauten. Ihr Hauptanliegen war es, funktionsgerecht für die Bedürfnisse der Bewohner und Nutzer zu bauen.
Bei einem Besuch in der Werkstatt der Keramikerin Gesa Petersen in Wolfsburg, für die sie ein altes Gehöft zur Wohn- und Arbeitsstätte umbaute, wird dieses Arbeitsprinzip exemplarisch veranschaulicht. Nach Aufgabe ihres eigenen Büros arbeitete sie in den 70er Jahren im Team von Scharoun beim Bau der Staatsbibliothek mit. Die Frage nach der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die Frau bewegt Hilde Weström auch noch im hohen Alter.
Breiten Raum in ihrer Rückschau nimmt auch ihre Heimat Schlesien ein. Ohne jede Sentimentalität und den geringsten Anflug von Revisionismus wird aus den Berichten über Kindheit und Jugend klar, was es bedeuten kann, einmal irgendwo "verwurzelt" gewesen zu sein. Es ist ihr ein grosses Anliegen, dass die geschichtlichen Hintergründe weder verfälscht noch vergessen werden.

60 Min, 2003
"Wer nicht weiß, woher er kommt, kann auch nicht den Weg in die Zukunft finden"
Portrait der liberalen Demokratin Dr. Ella Barowsky
Mitarbeit: Christel Wankel

Dr. Ella Barowsky ist eine außergewöhnliche Frau, die ihr Leben der Politik und ihrer Partei, der F.D.P., gewidmet hat. In den 50er Jahren wurde sie nach einem sensationellen Wahlerfolg der LDP erste Bürgermeisterin in Schöneberg. Heute noch mit 90 Jahren nimmt sie am politischen Geschehen teil und setzt sich aktiv für das liberale Weltbild ein.
Biografische Eckpunkte:
• geboren noch im Kaiserreich 1912 in Berlin-Charlottenburg
• höhere Schulbildung mit Abiturabschluß
• Studium der National-Ökonomie in den 30er Jahren
• Beginn der politischen Tätigkeit nach 1945, Mitbegründerin der LDP Berlin
• Finanzstadträtin und Bezirksbürgermeisterin in Schöneberg in den 50er Jahren
• Direktorin des Lette-Vereins bis zur Pensionierung
• viele Ehrenämter u.a. Vorsitzende des Deutschen Akademikerinnen-Bundes Berlin
• Trägerin des Bundesverdienstkreuzes und Stadtälteste von Berlin

65 Min, 2002

Presse

"Schreibe die Freude nicht in den Sand..."
Portrait der zeitkritischen Graphikerin Lizzie Hosaeus

Lizzie Hosaeus lebte von 1910 - 1998 in Berlin vorwiegend in dem vom Bildungsbürgertum geprägten Stadtteil Zehlendorf. Das Portrait beruht auf Gesprächen und Aufnahmen, die in ihren beiden letzten Lebensjahren aufgezeichnet wurden.
Sie erzählt über persönliche und gesellschaftliche Erfahrungen, die sie mehr als 60 Jahre lang als Zeichnerin und Künstlerin gemacht hat. Entstanden ist nach 1945 ein zeitkritisches graphisches Werk, das die Probleme unserer Zeit oft geradezu hellseherisch vorwegnahm.

Für die Gleichberechtigung der Frauen in Gesellschaft und Kultur hat sie sich bis ans Lebensende energisch und ohne Rücksicht auf Nachteile für sich selbst eingesetzt.

64 Min, 2000