Tille Ganz
Filmemacherin und Medienpädagogin
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VIDEOWERKSTÄTTEN

Was ich selbst erlernt habe, möchte ich auch an andere weitergeben. Dazu möchte ich Sie zu einer 7-tägigen VideoWerkstatt in die Toscana Deutschlands, nach Mecklenburg-Vorpommern einladen.
In einer Gruppe von bis zu 6 TeilnehmerInnen zeige ich Ihnen innerhalb einer Woche, mit der Videokamera umzugehen, eine Filmidee zu entwickeln und umzusetzen, den richtigen Ton zu finden und zu machen und/oder Filmaufnahmen am Computerschnittplatz zu bearbeiten (mit Titeln und Nachvertonung).

Voraussetzung: Neugier und Experimentierfreude,
Kamera, Ton- und Schnittechnik sind vorhanden. Wenn Sie eine eigene Kamera besitzen, bringen Sie sie doch einfach mit.
Unterkunft:
Im idyllisch gelegenen Mecklenburg-Vorpommerschen WOSERIN im Haus, Bauwagen oder im mitgebrachten Zelt.
Wir arbeiten und kochen gemeinsam (Gemüse aus dem Garten). Der Woseriner See im Dorf lädt zum Baden oder Kanufahren ein und die Landschaft zu ausgiebigen Spaziergängen und Fahrradtouren. Abends sitzen wir am Feuer und erzählen uns Geschichten aus dem Leben . . .
Seminarkosten:
240,- €, Übernachtung und Verpflegung extra.

Termine werden demnächst festgelegt.

Weitere Kurse auf Anfrage, gerne auch für Gruppen oder an anderen Orten.

Je nach Bedarf biete ich auch eine Einführung in die digitale Fotografie und/oder die digitale Bildbearbeitung an. Rufen Sie mich einfach an, wenn Sie Interesse haben.

Lernen im landschaftlich reizvollen Mecklenburg-Vorpommern
Ein Ergebnis der VideoWerkstatt Sommer 2007
VIDEOFILME - ERGEBNISSE VON VIDEOWERKSTÄTTEN

Diese fast professionellen Videofilme eignen sich zur Vorführung in Bildungs- oder Frauenstätten als Anregung zu thematischen Diskussionen und haben bis heute (2007) nichts an Aktualität verloren.

Vorführ-Honorare oder Ausleihgebühren bitte mit mir absprechen.

LISTE DER IN DEN FRAUENWERKSTÄTTEN ENTSTANDENEN FILME:

"Zwischen Arbeit und Ruhestand - Stillstand?" , 52 Min., 1999, in Zusammenarbeit mit Anne Richter
Das war schon etwas besonderes: sechs rußlanddeutsche Frauen trafen sich mit Frauen aus dem Brandenburger Land, um gemeinsam einen Film zu drehen
Der Umgang mit der Kamera erleichtert den Anfang: etwas Gemeinsames tun, Fehler machen, sich das gedrehte Material ansehen. Alles, was sich zwischen Himmel und Erde bewegt, nimmt eine Kamera mit, wenn sie vorher nicht ausgeschaltet wird, auch alle Suchübungen, alle Wortverzweiflungen, eben alles. Lachen bringt Menschen einander näher. Und Singen.
Und plötzlich war das Bedürfnis da, mehr voneinander wissen zu wollen. Wolgadeutsch, was ist das? Katharina II, wer war das und wann? Die Frauen begannen, sich Geschichten zu erzählen, nicht beliebige, sondern ganz persönliche Erlebnisse aus dem Lauf der Geschichte, von Vertreibung, Hunger, Krieg, Arbeit, Hilfsbereitschaft, auch von Ruhestand. Aber keine einzige ist dabei, die zum Wort "Stillstand" passen könnte.

"Gewalt und Zärtlichkeit", 35 Min, 1999, in Zusammenarbeit mit Anne Richter
Das Schlüsselwort "Zärtlichkeit" in seinen vielfältigsten Anwendungen schaffte eine Atmosphäre, die alle so unterschiedlichen Frauen (Arbeiterinnen aus dem Stahlwerk Brandenburg, Erzieherinnen aus der DDR, einer Streetworkerin für drogenabhängige Jugendliche, zwei jungen Bildhauerinnen etc) zum kreativen Miteinander vor und hinter der Kamera herausforderte. Es wurde gefilmt, gesungen (Solo), gedichtet, dokumentiert, gezeichnet, geschauspielert und interviewt.

"Der MobbingVirus", 32 Min. 1998, in Zusammenarbeit mit Anne Richter
In wechselnden Rollen - Opfer, Täter, Kolleginnen - wird eine Mobbingsituation in vier verschiedenen Varianten vorgeführt. Dazu geben Erfahrungsberichte, Straßenumfragen und Fantasiespiele Anregungen zum Thema.

"Junge Frauen im (H)Aus? ", 40 Min. 1998, in Zusammenarbeit mit Gislinde Schwarz
Die Teilnehmerinnen und Anwohnerinnen in Dahlwitz-Hoppegarten , die Schulleiterin, der Arbeitsamtberater und andere berichten aus ihrer Sicht von den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten, den Chancen und Realitäten von jungen Frauen auf dem Arbeitsmarkt.

"KinderWunsch - eine freiwillige Entscheidung?", 40 Min. 1997, in Zusammenarbeit mit Christiane Hein
Die Mutter eines behinderten Kindes, eine ältere Frau, die gerne Großmutter werden möchte und eine jüngere Frau, die sich im Entscheidungsprozess befindet, ob Kind oder nicht beschreuiben ihre widersprüchlichen Gefühle.

"ArbeitsLos - HoffnungsLos?"
, 20 Min, 1997, in Zusammenarbeit mit Christiane Hein
Frauen erzählen, was es für sie bedeutet, ohne Arbeit zu sein, nicht mehr gebraucht zu werden, auf sich selbst geworfen zu sein , viel Zeit, aber kein Geld mehr zu haben. Jede beschreibt ihre Versuche, mit ihren Depressionen fertig zu werden.

"Angekommen in Deutschland - deutsche Aussiedlerinnen aus Rußland erzählen", 40 Min, 1997, in Zusammenarbeit mit Christiane Hein
Jetzt leben sie in Jüterbog, arbeiten für ein Jahr in einer Beschäftigungsgesellschaft, lernen Deutsch, Hand- und Gartemarbeiten und zeigen uns, wie das Nationalgericht Pelmeni gemacht wird.
Einige unserer Fragen sind, warum sie hierher gekommen sind und was sie von Deutschland erwarten.

"FrauenArbeitsTräume", 45 Min, 1996, in Zusammenarbeit mit Christiane Hein
Nicht ganz ernstzunehmende Bewerbungsgespräche arbeitsloser Frauen zu ihrem "Traumberuf" mischen sich mit durchaus ernsten Gesprächen über FrauenArbeitsWelten gestern, heute und morgen.

"FrauenArbeits(T)Räume", 33 Min, 1995, in Zusammenarbeit mit Christiane Hein
ein Videofilm mit arbeitslosen Frauen über ihre Situation, ihre Geschichten, ihre Gefühle, ihre Hoffnungen.

"Vogelfrei", 35 Min, 1994, in Zusammenarbeit mit Christiane Hein
Frauen erzählen u.a. über ihr "Frausein" und ihre Sicht der Frauenrolle in der DDR